Donnerstag, 3. Dezember 2009

Weihnachtsfastfood.. Jetzt aber schnell!

Auch bei diesem Geschenk scheint offentsichtlich eher die Geste eine Rolle zu spielen, denn auf den zweiten Blick handelt es sich hier gar nicht um ein Geschenk. Was hier in Supermarktästhetik schnelle, billige Befriedigung verspricht, zwingt einem jahrelange Arbeit inklusive Gießen, Umtopfen und Gartenpflege auf - von der Abgabe der Verantwortung, dass das Geschenk überhaupt etwas Tolles wird, ganz zu schweigen.

Dieser üble Geschenk-Scherz reflektiert dabei die Wirklichkeit mancher prekärer Lebenumstände: "Dieser schlecht bezahlte Arbeitsplatz ist ein Geschenk! Wir geben Ihnen doch eine Chance! Kosten, Verantwortung und Risiko dafür tragen nunmal Sie." "Vielen Dank, dass Sie mir die Möglichkeit geben, Überstunden in ihr Geschenk zu investieren.." Eine Demut, die mit Weihnachten nichts zu tun hat.

Immerhin die christliche Hoffnung auf Erlösung (und natürlich einen Weihnachtsbaum) in ferner Zukunft kann hervorragend auf das zarte Pflänzchen aus der Dose projeziert werden. Man muss nur wirklich wollen und sich kümmern und wieder kümmern: dann wird das auch was!

Zumindest sollte man bei manchem Geschenk-Empfänger mit Zynik rechnen. So wird die Dose letztlich wohl als das behandelt, was sie ist: ein Einwegmedium, das irgendwann im Müll landet.



PS.: Das florale Astronautenfutter gibt es auch aus Kräutern und Blumen. Durchaus brauchbar.


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Mittwoch, 2. Dezember 2009

Lohas Posen

Zu dieser Geschenkidee dürften sich durchaus einige hinreißen lassen. Die Vorstellung mit der Natur im Einklang zu leben, und gleichzeitig eine unzertrennliche Einheit mit seinem Display-Tamagotchi zu bilden, trifft den Nerv der Zeit.

Die Vorstellung, YouTube-Zitierer beim Wandern durch den Wald stolpern zu sehen oder iPhone-Besitzer beim Nature-Trip beobachten zu können, wenn sie sich in ihre Medienhöhlen zurückziehen, ist nun nicht wirklich wünschenswert... war aber auch in der Stadt eigentlich schon nicht schön. In der Hinsicht..



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Erklärung LOHAS

Dienstag, 1. Dezember 2009

Holz, Krippen und die üblichen Verdächtigen

Wer auf die Kraft der Symbole setzen möchte, aber durchaus auf Tradition und Handwerk verzichten kann, der könnte mit folgendem Understatement seine Zugehörigkeit zum hiesigen Religionskreis verschenken. Diese simplen Holzklötze zu kaufen und nicht selber im Keller zu basteln, ist vielleicht eine zeitgenössische Geste..

"Guck mal: Hier kann man Jesus kaufen." Da greif ich zu! Da fühl ich mich daheim.. . besinnlich.



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Wilkommen Geschenke, wilkommen o Du originelle Zeit

Der 1. Dezember: genau der richtige Tag, um ein Webtagebuch für absurde Fundstücke mit Verkaufsambition zu beginnen. Manche erhoffen sich in der Vorweihnachtszeit, täglich neue Türen und Zugänge zu Familie, Liebe, sich selbst und Schokolade zu öffnen..

..wir sind der Meinung, man muss auch Pforten schließen können, um nicht dem Gechenkewahnsinn zu verfallen. Weihnachten erfordert von jedem einzelnen täglich, sich von Geschenkideen zu verabschieden, den Wühltisch zu umschiffen, das Geld lieber einem Obdachlosen vor Ort, als Quelle in Nürnberg bzw. deren Kreditgebern zu schenken.

Ob dieses Blog eher der Werbung oder dem Abgesang der hier präsentierten Produkte dienen wird, muss sich noch zeigen.

Viel Spaß wünschen Tumor und Felipe.

Montag, 30. November 2009

Zahlen

Zeitraum: 1. bis 24. Dez. 2009

636 Aufrufe
plus 10,85 % Ad-Klicks
durchschnittlich 26 LeserInnen.

4 bis 11 regelmäßige LeserInnen (ohne Snetworks-Initiativen)
12 bis 75 LeserInnen (mit Snetworkbewerbung)

Bei 1000 Aufrufen käme man auf ca. 40 bis 50 Euro.
Ab 60 bis 70 Euro im Monat würde sich ein Blog mit täglichen Einträgen subjektiv lohnen. Hierfür bräuchte man 50 regelmäßige LeserInnen.

Die erfolgreichsten Beiträge waren:

1. "Weihnachten in Dosen" vom 3. Dezember (75 impressions)
2. "iPhone-Viagra" vom 20. Dezembe (71 impressions)
und 3. "Solarladegerät" und "Holzkrippe" vom 1. und 2. Dezember (in der Summe 64 impressions; der erste Tag wurde erst nachtträglich beworben.)

Alle vier Beiträge waren bewusst als Eyecatcher für Social Networks konzipiert. iPhone geht immer..

Die Abstimmungen waren zum Teil gestellt und sind kein Hinweis auf die tatsächliche Popularität des Beitrags.

Unterm Strich bleiben knapp 25 Euro durch Google-Adsense.