Dieser üble Geschenk-Scherz reflektiert dabei die Wirklichkeit mancher prekärer Lebenumstände: "Dieser schlecht bezahlte Arbeitsplatz ist ein Geschenk! Wir geben Ihnen doch eine Chance! Kosten, Verantwortung und Risiko dafür tragen nunmal Sie." "Vielen Dank, dass Sie mir die Möglichkeit geben, Überstunden in ihr Geschenk zu investieren.." Eine Demut, die mit Weihnachten nichts zu tun hat.
Immerhin die christliche Hoffnung auf Erlösung (und natürlich einen Weihnachtsbaum) in ferner Zukunft kann hervorragend auf das zarte Pflänzchen aus der Dose projeziert werden. Man muss nur wirklich wollen und sich kümmern und wieder kümmern: dann wird das auch was!
Zumindest sollte man bei manchem Geschenk-Empfänger mit Zynik rechnen. So wird die Dose letztlich wohl als das behandelt, was sie ist: ein Einwegmedium, das irgendwann im Müll landet.

PS.: Das florale Astronautenfutter gibt es auch aus Kräutern und Blumen. Durchaus brauchbar.
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